Home Akademische LRS-Therapie Kennzeichen
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  • Symptomorientierte Übungsbehandlung
    Im Sinne einer Übungsbehandlung setzt die Therapie direkt am Symptom an. Somit wird also direkt am Lesen und /oder Schreiben gearbeitet, wobei auch Vorläuferfertigkeiten des Schriftspracherwerbs, wie die Phonologische Bewusstheit, Thema sein können. Der Schüler wird durch den Einsatz von wissenschaftlich evaluierten Methoden Schritt für Schritt an die Systematik der deutschen Schriftsprache herangeführt.
  • Individuelles Förderkonzept/Therapieplan
    Durch einen am Entwicklungsstand des Kindes ansetzenden individuellen Therapieplan wird die Lese- bzw. Schreibfertigkeit des Kindes systematisch und nachhaltig aufgebaut.
  • Laufende Qualitätssicherung durch standardisierte Testverfahren und Verlaufsdiagnostik
    Die LRS-Therapie geht Hand in Hand mit einer Eingangsdiagnostik, einer Verlaufs- und Abschlussdiagnostik. So gewinnen Eltern, Kinder und Therapeutin laufend Einblick in den Lernfortschritt. Es kommen dabei ausschließlich wissenschaftlich evaluierte und standardisierte Testverfahren zur Anwendung.
  • Keine Nachhilfe sondern spezifische Therapie
    LRS-Therapie ist keine Nachhilfe. Nachhilfe wiederholt oftmals den aktuellen Klassenstoff, während Kinder mit Legasthenie aber einer viel differenziertere Herangehensweise bedürfen, um den Anforderungen des Schulalltags gerecht werden zu können. Eine LRS-Therapie versteht sich als gezielte und spezifische Therapie bei Problemen im Schriftspracherwerb, die nur von qualifizierten Fachleuten durchgeführt wird und an dem Punkt ansetzt wo das betroffene Kind in der Schriftsprachentwicklung „stecken geblieben“ ist.
  • Laufende Einbezug der Eltern und der Schule/Kindergarten
    Die Eltern werden über die LRS ihres Kindes ausführlich aufgeklärt und informiert. Während der LRS-Therapie finden laufend Gespräche zwischen den Eltern und der Therapeutin statt, um über die Therapie-Inhalte und den Therapie-Fortschritt zu informieren, und Hilfestellung bei der Bewältigung von Problemen in Zusammenhang mit der LRS geben zu können.
    Auch zur Schule findet regelmäßiger Kontakt statt, um die Lehrkraft im Umgang mit der LRS des Schülers beraten und unterstützen zu können. So wird das betroffene Kind von allen Seiten optimal gestützt.
  • Hilfe bei der Hausübungs-Situation
    Häufig ist besonders die Hausübungssituation bei Schülern mit LRS problematisch. Nicht selten wird die Durchführung der Hausaufgaben zum täglichen Kampf und belastet so die Stimmung zwischen Eltern und Kind.
    Auch auf diese Problematik wird in der Therapie unterstützend eingegangen.
  • Lernpsychologische Maßnahmen – Motivation – Selbstwert
    Durch Misserfolge und Frustration sind Lernmotivation und Selbstwert bei vielen betroffenen Kindern im Keller. Um einen bestmöglichen Lernfortschritt zu ermöglichen, berücksichtigt die Therapie das aktuelle Lernumfeld des Kindes und setzt gezielt lernpsychologische Maßnahmen ein, um dem Schüler aus dem Teufelskreis aus Demotivation und Misserfolg herauszuhelfen. Die Freude am Lernen steht dabei im Vordergrund. Der Schüler gewinnt so wieder Freude am Lernen und der Zugang zur Schriftsprache wird erleichtert. Erfolgserlebnisse schaffen Motivation.
  • Sekundärsymptomatik
    Häufig treten bei Kindern mit Legasthenie so genannten Sekundärsymptome auf. Darunter versteht man Symptome die durch eine vorhandene Legasthenie ausgelöst werden. Dazu können u. a. zählen: Psychosomatische Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Übelkeit, Ängste, Depression, Unaufmerksamkeit und Verhaltensprobleme (Rumkaspern), und andere mehr…
    Sollte dies bei dem betroffenen Kind der Fall sein, so werden zusätzliche Maßnahmen eingeleitet.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
    Manchmal kann es notwendig sein, das betroffene Kind auch mit anderen Maßnahmen außer der LRS-Therapie zusätzlich zu unterstützen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Psychologen und Psychotherapeuten, Logopäden und anderen Berufsgruppen wird daher groß geschrieben.